Feldrobotik für Unkrautregulierung und Nährstoffversorgung
Ziel des Arbeitspakets ist es, Robotik, Sensorik und künstliche Intelligenz für den ökologischen Freilandgemüsebau weiterzuentwickeln. Die Technologien sollen Landwirtinnen und Landwirte dabei unterstützen, Unkräuter gezielt zu regulieren und Nährstoffe bedarfsgerecht auszubringen.
Was wird gemacht?
Im Projekt ökoZuG-BB testen wir eine Feldrobotik-Plattform unter praxisnahen Bedingungen und entwickeln ihre Einsatzmöglichkeiten im Gemüsebau weiter. Dabei untersuchen wir, welche Robotik-Werkzeuge sich besonders für die mechanische Unkrautregulierung eignen und ob die Nährstoffmangeldetektion ein weiteres Aufgabengebiet des Feldroboters werden kann.
Mithilfe von Bilddaten und künstlicher Intelligenz lernen die Systeme, Kulturpflanzen – beispielsweise Rote Bete oder Kohl – zuverlässig von Beikräutern zu unterscheiden. So können Roboter künftig gezielt dort arbeiten, wo es notwendig ist. Zusätzlich können die optischen Sensoren eingesetzt werden, um den Nährstoffstatus der Pflanzen zu erfassen.
Um diese Verfahren zu verbessern, werden Versuche mit unterschiedlichen Nährstoffversorgungen durchgeführt. Die gewonnenen Daten helfen dabei, Algorithmen zu entwickeln, die den Nährstoffbedarf der Pflanzen erkennen und eine bedarfsgerechte Düngung ermöglichen.
Die entwickelten Technologien testen wir auf praxisnahen Versuchsflächen. So stellen wir sicher, dass die Lösungen den Anforderungen des ökologischen Gemüsebaus entsprechen und sich unter realen Bedingungen bewähren.
Feldroboter bei der mechanischen Unkrautregulierung.
