Projektpartner


Die Kooperation zwischen dem Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ) e.V. und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) verbindet komplementäres Wissen in der Forschung und Lehre rund um den ökologischen Gemüsebau. Durch das IGZ-HNEE Vorhaben sollen die existierenden Wissenstransfer- und Innovationsstrukturen noch enger mit der Brandenburger Gemüsebauforschung verknüpft werden.

Foto: SophieStein/IGZ

Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ) e.V.

Mit der Vision, „Ein gesunder Planet für Alle“, forscht das Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ) e.V. — vormals Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau — an der Schnittstelle zwischen Pflanze, Mensch und Umwelt. Die wissenschaftliche Expertise deckt das gesamte Spektrum von der molekularen Pflanzenphysiologie und -biochemie über die menschliche Ernährung und Lebensmittelsicherheit bis hin zu gartenbaulichen Produktionssystemen ab. Dadurch wird ein vielfältiges und interdisziplinäres wissenschaftliches Umfeld geschaffen, in dem aktuelle Probleme der Agrar- und Ernährungssysteme auf mehreren Beobachtungsebenen adressiert werden können.

Die Forschung am IGZ hat als Schwerpunkte die Anpassung von Pflanzen an den Klimawandel, die Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden und endlichen Ressourcen in Gartenbausystemen zur Erhalt der Biodiversität, und den Erhalt der Ernährungssicherheit und der Verfügbarkeit von gesunden pflanzlichen Lebensmitteln. Ende 2024 wurde eine Nachwuchsforschungsgruppe für die Forschung im Bereich "Ökologischer Anbausysteme" eröffnet.

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ist in Brandenburg Vorreiterin und Impulsgeberin für eine nachhaltig gestaltete Zukunft. In 23 spannenden und zum Teil deutschlandweit einzigartigen Bachelor- und Master-Studiengängen können Studierende Kompetenzen in den Bereichen Naturschutz, Forstwirtschaft, Ökolandbau, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Wirtschaft, Holzbau und nachhaltiges Tourismusmanagement erwerben. Ökologischer Gemüsebau wird dabei als eigenständiges Lehrmodul in den Studiengängen „Ökolandbau und Vermarktung (BSc)“ sowie „Ökologische Landwirtschaft und Ernährungssysteme“ gelehrt.

Über das „Innovationsforum Ökolandbau Brandenburg“, welches an die beiden Ökolandbau-Studiengänge angebunden ist, bietet die HNEE wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Akteur*innen eine gemeinsame Plattform, in dessen Rahmen ein wechselseitiger Austausch erfolgt und die Grundlage für Kooperationen geschaffen wird. Durch das InnoForum Ökolandbau BB besteht somit ein direkter Draht zu ökologische wirtschaftenden Gemüsebaubetrieben in der Region.

Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ)
Foto: Google Maps
Die Freilandversuche im Projekt ökoZuG-BB finden auf dem IGZ-Gelände in Großbeeren südlich von Berlin statt.
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
Foto: HansHagenLutzer/HNEE
Die Freilandversuche im Projekt ökoZuG-BB finden auf Lehr- und Forschungsstation
Wilmersdorf bei Angermünde statt.